Was heute das Fjällriket Baggården ist, begann am See. Anfang der 1960er-Jahre kaufte Lars Wahlberg ein größeres Grundstück in Messlingen, östlich des Dorfkerns, und setzte auf das, was das größte Tourismusprojekt des Dorfes werden sollte. Zuerst entstanden zehn Hütten hinunter zum Wasser, mit Platz für vierzig Gäste.
Ein Haus mit Speisesaal in der Mitte
Wahlberg kaufte ein großes Haus in Hede und richtete es mit moderner Küche und Speisesaal her. Später kamen ein Speicherhaus (härbre) aus Oviken und eines aus Ransjö hinzu. Zusammen bildeten sie in den 1970er-Jahren den Mittelpunkt des Hüttendorfes, mit Rezeption, Laden und Speisesaal. Hier trafen sich die Gäste nach einem Tag im Gebirge.
Häuser, die ins Gebirge zogen
Weitere Häuser und Speicherhäuser wurden angekauft, vor allem von Iggesunds Bruk. Jedes Gebäude wurde beschriftet, abgebaut, hierher transportiert und Stück für Stück wieder aufgebaut. Deshalb reicht die Geschichte vieler Häuser weiter zurück als die von Baggården selbst. Mit der Zeit bestand das Dorf aus 21 Häusern mit Platz für 87 Gäste.
Neue Eigentümer und Volldampf
Im Jahr 1977 verkaufte Wahlberg Baggården an drei Baufirmen aus Stockholm und Uppsala, denen das Hüttendorf zwei Jahre lang gehörte. Danach kaufte es Bo Göransson, Inhaber von ABAK, und nun nahm der Ausbau Fahrt auf: zwölf neue Häuser im ersten Jahr, danach weitere achtundzwanzig und ein neues Gebäude für Rezeption und Laden, als das alte zu klein geworden war. In den 70er- und 80er-Jahren war Baggården ein beliebtes und lebhaftes Bergziel, mit vielen Anteilseignern und einem regen Hüttenleben.
Heute
Wärdshuset ist heute ein Knotenpunkt im Fjällriket Baggården, ein Ort zum Zusammenkommen nach einem Tag im Gebirge, wo das Essen aus Zutaten der Region zubereitet wird. Es ist derselbe Gedanke wie früher: ein kleines Dorf im Gebirge, in dem man einander nahekommt.